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Neuseeland: Die Heimat des Sommer-Skiabenteuers
Das kennen wir alle: Der lange Winter auf der Nordhalbkugel geht zu Ende und die Vorfreude steigt, wenn wir an die Sommerabende denken, an denen wir Fahrrad fahren und Bier trinken.
Doch dann passiert den Kindern des Winters etwas Seltsames: Die heißen, klebrigen Nächte werden unangenehm, und während die Suche nach Schatten beginnt, fängt unser Kopf an, von Powder-Turns und eisigen Berggipfeln zu träumen.
Die Suche im Internet nach Sommerskitrips beginnt, und Neuseeland tritt auf den Plan – die Heimat des Abenteuergeistes. Wenn du einen Sommerskitrip machen willst, kannst du genauso gut in die Vollen gehen und ans andere Ende der Welt fliegen, richtig? Richtig?!
Der Schnee ist nicht der tiefste, die Berge nicht die höchsten und der Skilift könnte genauso gut ein Traktor sein, aber dieses Land hat etwas an sich, sodass es ganz oben auf die Liste echter Skifahrer steht.
Es ist ein Ort, an dem Skifahren und Abenteuer durch die Adern der Menschen fließen, und sie sind sehr stolz darauf, uns daran zu erinnern, dass es das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gemeinschaft ist, das die Begeisterung steigert, nicht nur ein Tag im hüfttiefen Pulverschnee.
Warum ist Neuseeland ein Muss für einen Sommerskitrip? Hier ist eine Zusammenfassung, wie du deine Zeit in diesem atemberaubenden Land optimal nutzen kannst.
Das Land ist dafür da, mit dem Auto und mit Freunden genossen zu werden, daher ist es wichtig, eine Vermietung zu nutzen, um das Beste aus den Bergen hier herauszuholen. Auf der Südinsel befinden sich die Regionen Otago und Canterbury, die die Basis der meisten Skigebiete bilden. Da eine 6-stündige Fahrt nötig ist, um zwei davon miteinander zu verbinden, wird das Packen der Skiausrüstung in einen winzigen Toyota Yaris zur echten Herausforderung.
Queenstown und Wanaka sind zwei Mekka des Outdoor-Sports und sind die erste Anlaufstelle. Wanaka hat eine entspannte Kleinstadtatmosphäre, während Queenstown eine lebendigere europäische Partyszene hat, aber beide sind auf ihre eigene Art spektakulär.
Wanaka hat zwei große Skigebiete. Cardrona hat sich im Laufe der Jahre zur Top-Freestyle-Location auf der südlichen Hemisphäre entwickelt, mit einer Weltcup-Pipe und einem Park, in denen viele hochkarätige Events stattfinden.
Treble Cone ist Kult: Sein Ruf als Brutstätte für die weltbesten Freerider hat dieses Skigebiet in den Olymp der Skigötter erhoben. Früher war es ein lokal finanziertes Gebiet, das es geschafft hat, den Charme der Skigebiete von gestern zu bewahren. Kaputte Sesselbahnen waren normal, zum Mittagessen gab es nur Kuche und die Zufahrtsstraße stellte selbst die härtesten Rallyefahrer auf die Probe. Wenn Mutter Natur das weiße Gold dort herabrieseln lässt, ist es ON. Der größte Teil des Gebietes besteht aus offenen Flächen mit einem Ski-Anything-Modus. Außerdem gibt es viele große Klippen und die Skikultur ist so herzlich, dass aus Unbekannten im Sessellift ganz schnell beste Freunde werden.
Queenstown hat Remarkables, der seinem Namen alle Ehre macht. Es ist eine perfekte Mischung aus dem alpinen Spaß von Cardrona und der Robustheit von Treble Cone, gepaart mit dem am leichtesten zugänglichen Backcountry der Region… es ist das, was einem europäischen Skigebiet am nächsten kommt.
Club Fields
Die wahre Einzigartigkeit Neuseelands liegt in der Nähe von Christchurch bei den Club Fields von Canterbury. Nimm diese luxuriösen, prestigeträchtigen Skigebiete, die wie aus einem Disney-Film aussehen, und wirf sie aus dem Fenster – diese „Clubbies“ sind schlanke, extreme Skimaschinen.
Stell dir die wildesten, steilsten Berge vor, ein „Skiliftsystem“, das nur aus einem Seil besteht, das mit halsbrecherischer Geschwindigkeit fliegt, an das du dich mit einem Gurt hängst, und das über eine unbefestigte Straße erreichbar ist, die aussieht, als hätte Elma Fudd sie willkürlich aus dem Felsen gesprengt. Man sagt, es geht nicht um das Ziel, sondern um die Reise, aber mit diesen einzigartigen Bereichen verschmelzen Ziel und Reise zu einem Erlebnis, das wie kein anderes ist.
Sie sind so rein, wie Skifahren nur sein kann, und die Atmosphäre spiegelt das wider. Für Mode gibt es keine Punkte; es geht darum, die Berge in ihrer natürlichen Form zu erleben. Es gibt viele Club-Skigebiete und jedes hat seine eigene Fangemeinde, aber der Mount Olympus, bekannt als Freeride-Mekka, ist dank seines endlosen Backcountry-Geländes und seines lockeren Rufs eines der ganz besonderen. Es gibt Steilhänge, Alaskan-Style-Spines und eine wilde Skikultur, die an die verrückteste Zeit des Skifahrens erinnert.b Es ist ein Ort, an dem man leicht im Moment leben kann, indem man am Ende des Tages ein „Double Brown“-Bier mit Fremden in der Lodge genießt oder sich mit der Pistenpatrouille darüber unterhält, wo morgen das weiße Gold zu finden ist.
Neuseeland hat einen kurzen Winter mit wechselhaftem Schnee und Bedingungen, also erwarte, dass du in kurzer Zeit jede Art von Wetter erlebst. Der August bietet in der Regel die zuverlässigsten Bedingungen, da das Frühlingstouring Mitte September seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Es gibt hier eine Art Frühlingsschnee, bekannt als „NZ Corn“, dessen cremige, glatte Textur oft mit den besten Pow-Turns vergleichbar ist.
Es gibt nicht mehr viele Orte wie Neuseeland. Die Einstellung der Einheimischen bringt eine ganz neue Liebe zum Schneesport hervor. Während die meisten nicht aus dem Bett kommen, wenn es nicht in der Nacht zuvor 20 cm geschneit hat, wirst du neuseeländische Skifahrer und Snowboarder schon in aller Herrgottsfrühe jubelnd und johlend antreffen, selbst wenn nur ein paar Zentimeter gefallen sind. Es erinnert uns ehrlich daran, warum wir in den Bergen spielen und es muss gefeiert werden.
/ Leon Butler











