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Das südafrikanische Original bereist seit mehr als zwei Jahrzehnten die Welt. Da er neun Monate im Jahr damit verbringt, die Welt zu bereisen, hat er nicht nur eine Milliarde Flugmeilen gesammelt, sondern auch eine Fülle an Wissen angehäuft. Wir haben uns mit Jordy getroffen, um von seinem Reisewissen zu profitieren und zu erfahren, was er nach 20 Jahren auf Reisen gelernt hat.
Weniger ist mehr
Die erste Erkenntnis: Weniger ist mehr. Auch wenn ich mit größeren Gepäckstücken reise, sind sie durch die geringere Anzahl viel einfacher zu bewegen. Ich nutze oft zwei Surftaschen voller Bretter, zwei Hugger Roller sowie einen Ramverk Pro Rucksack. Mit dem Hook-Up-System kann ich das alles mit minimalem Aufwand transportieren. Selbst mit der ganzen Ausrüstung kann ich mein Gepäck bewegen, als würde es fast nichts wiegen. Ich bin überraschend mobil. Durch die geringere Anzahl kannst du auch weniger Taschen verlieren, und du hast die Hände frei.
Nicht zu viel packen
Ich nehme an, das hängt mit dem ersten Punkt zusammen, aber ich denke, dass die Leute den Fehler machen, zu viel mitzunehmen, insbesondere bei Kleidung. Ich war einmal zwei Monate lang unterwegs und bin mit vier T-Shirts, zwei Shorts, zwei Hosen und einer Jacke ausgekommen. Bei Bedarf packe ich zusätzlich noch eine wärmere Hardshell-Jacke bei den Boards mit ein. In der Regel gibt es eine Waschmaschine und einen Trockner, deswegen kommt man damit gut zurecht. Die Leute nehmen viel zu viele Kleidungsstücke mit, insbesondere für kürzere Reisen.
Mach eine Liste und packe schnell
Ich kann selbst eine lange Reise in fünf bis zehn Minuten antreten. Ich habe eine interne mentale Packliste, die ich abstreiche. Die Reihenfolge ist: Pässe, Computer und Ladegeräte, Finnensystem, dann Boards und Neoprenanzüge. Für die Klamotten brauche ich am Schluss nur ein paar Minuten. Wenn du solch eine Liste hast, sollte das Packen schnell und einfach sein.
Ganz vorne in der Schlange
Ich sollte das wahrscheinlich nicht laut sagen, aber wenn ich Taschen und Surfbretter am
Check-in abgebe, gehe ich immer direkt ganz nach vorne – egal ob ich in der Economy oder First Class reise. Und in 99 % der Zeit sagt niemand etwas. Ich habe zwei riesige Boardbags und zwei Koffer bei mir und komme dann schnell ins Schwitzen. Die Leute sehen, dass ich gerade durch die Hölle gehe. Sowohl das Personal als auch die anderen Reisenden sind sehr daran interessiert, mich aus dem Weg zu haben.
Geduldig bleiben
Wenn du den Fluggesellschaften und Wetterbedingungen ausgeliefert bist, gibt es in der Regel nichts, was du gegen Verspätungen oder Änderungen machen kannst. Aus der Haut zu fahren oder wütend zu werden, funktioniert einfach nicht. Nett sein führt meist zu einem besseren Ergebnis. Reisen hat seine Höhen und Tiefen und das ist Teil des Deals. Je besser du dich mit beidem arrangierst, desto besser wird deine Erfahrung sein.
Abseits der ausgetretenen Pfade
Eine Sache, die ich in 20 Jahren auf Reisen gelernt habe, ist, dass die Welt kleiner geworden ist. Im Vergleich zu meinen Anfängen wirken die Reiseziele heute immer ähnlicher. Länder sind zunehmend standardisiert, sei es beim Essen, der Mode oder den Ladenketten, die es überall gibt. Das ist ein wenig traurig, aber es hat auch einen Vorteil: Es bedeutet, dass du abenteuerlustiger sein musst, um die Authentizität oder die einzigartigen Aspekte der Orte, die du bereist, zu entdecken. Deswegen habe ich mir angewöhnt die ausgetretenen Pfade öfter mal zu verlassen und nach genau diesen Unterschieden zu suchen.
Reisen ist der beste Lehrer
Auch wenn ich mit den Wettkämpfen aufhöre, weiß ich, dass Reisen ein großer Teil meines Lebens bleiben wird. Ich denke, dass die Liebe zum Reisen und die Reiselust eines der besten Dinge sind, die ich an meinen Sohn und meine Kinder weitergeben kann. Ich war nicht so lange auf der Schule, aber es gibt so viele Lektionen fürs Leben, die man nur lernt, wenn man unterwegs ist. Es hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin.












