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Alana Spencer ist an der Nordküste Oahus geboren und aufgewachsen. Was hat Alana getan, wenn die gesamte Surfwelt jeden Winter an ihrer Heimatküste zusammenkam? Nun, das hing vom Tag ab. Sie ging entweder mit ihnen ins Wasser – und erinnerte die Profis daran, wie Stil und Eleganz aussehen – oder sie nahm ihre Kamera zur Hand und hielt die Action mit einer Intimität und Schärfe fest, die zu ihrem charakteristischen Stil geworden ist. Mittlerweile ist sie weltweit aktiv und teilt ihre Abenteuer auf ihrer Website coconutcomradery.com.
1. Zuallererst, was machst du?
Ich bin Fotografin mit einer besonderen Leidenschaft für Wasserfotografie. Fast alles, was ich tue, hat etwas mit dem Meer zu tun.
2. Du bist eigentlich eigentlich immer unterwegs. Was bedeutet Heimat für dich?
Mein Zuhause wird immer die Nordküste von Oahu sein. Mich an einem neuen Ort oder Land zu erden und eine Routine zu etablieren, hilft mir nur begrenzt. Ich muss in meinem eigenen Bett schlafen, um das Gefühl von Zuhause wirklich zu spüren. Aber das Reisen mit meinem besten Freund hat geholfen :)
3. Wenn du unterwegs bist, gibt es immer viele Versuchungen. Hast du ein paar Tipps, wie du dich konzentrieren kannst, wenn du langweilige, administrative Aufgaben erledigen musst?
Geh auf den lokalen Markt und koche dir zu Hause etwas zu essen. Es macht Spaß, an einem Ort einzukaufen, an dem man die Etiketten nicht lesen kann, und ein Salat, ein frisches Baguette und eine Flasche Wein sind leicht zu besorgen. Zu Hause zu essen, ist großartig für meine Produktivität, gibt mir aber auch das Gefühl, dass ich etwas an einem neuen Ort genießen kann.
4. Was nimmst du immer auf deine Reisen mit?
Backups von allem, was mit Ausrüstung zu tun hat. Es gibt in der Nähe der meisten Reiseziele keine Kameraläden, deshalb muss ich immer darauf vorbereitet sein, dass eine meiner Kameras mal undicht ist.
5. Was würdest du dir selbst als Teenager sagen?
Fange an, dein Leben noch mehr zu dokumentieren. Die alltäglichen, gewöhnlichen Dinge, wie mit der Familie zu Abend zu essen, sind mittlerweile mein Lieblingmotiv. Ich liebe die Bilder, die ich für die Arbeit gemacht habe, aber ein Foto meiner Geschwister, die zusammen im Meer sitzen und auf das nächste Set warten, ist für mich noch wertvoller.
6. Was ist dein Lieblingsziel?
Tahiti, ich liebe die Tropen. Ihre Kultur erinnert mich an Zuhause, nur dass jeder Französisch spricht und jede Mahlzeit irgendwo frische Kokosnüsse enthält. Alles fühlt sich nostalgisch an, ich liebe das.
7. Was würdest du Leuten sagen, die deinem Weg folgen möchten?
Mach unbezahlte Praktika an der Universität oder arbeite für jemanden in der Branche, auch wenn die Bezahlung nicht dem entspricht, was du deiner Meinung nach wert bist. Lerne, wenn du noch am Anfang stehst, so viel wie möglich von Menschen, die Dinge tun, die du interessant findest. Probier alles aus; es ist genauso wertvoll zu wissen, was du willst, wie zu wissen, was du nicht willst. Wenn du das durch ein kostenloses Praktikum lernen kannst und nicht durch vier Jahre College, ist das toll.
8. Hast du studiert?
Ja, aber nicht formal Fotografie. Mein Bildungsweg umfasst Mode und Einzelhandel. Ich dachte, ich möchte Läden und Schaufenster dekorieren. Ich habe nie das Gefühl, dass irgendetwas, das ich studiert oder in irgendeinem Job gemacht habe, Zeitverschwendung war; man kann aus jeder Erfahrung lernen, und die Marketingkurse, die ich belegt habe, sind auf andere Dinge anwendbar, die ich tue.
9. Was war dein erster Job?
Mein erster Job als bezahlte Fotografin war 2014 für die neue Limonadenfirma eines Freundes. Ich habe ihnen tatsächlich eine Website erstellt und die Fotos habe ich nur als Ergänzung angeboten, um ein Komplettpaket zu schnüren.
10. Was inspiriert dich?
An der Nordküste zu Hause zu sein, inspiriert mich immer am meisten und lässt mich kreativ werden. Dieser Ort steckt voller Erinnerungen, ich liebe die Gefühle, die ich hier habe.
11. Hast du Packtricks für deine Reisen?
Es gibt leider keine Möglichkeit, die Ausrüstung leichter oder kleiner zu machen. Also investiere in tolle Taschen und Koffer, und du machst dir viel weniger Sorgen darum, dass alles herumgeworfen wird. Stecke deine Zehen beim Einchecken unter die Kofferwaage und hebe sie hoch, haha.













